

Das Kaffeegeniesser-Team: Wer wir sind, was wir lieben und wie wir diskutieren!
Habt ihr euch schon mal gefragt, wie viel Kaffee in einer echten Kaffee-Fachredaktion getrunken wird? Wenn wir zu unseren Redaktionssitzungen zusammenkommen, fliessen literweise Koffein-Spezialitäten durch die Tassen. Doch wer denkt, dass bei uns alle einer Meinung sind, der täuscht sich gewaltig! In unserem Team treffen die wildesten Geschmacksvorlieben, tief verwurzelte Traditionen und knallharte sensorische Ansprüche aufeinander.
Heute packen wir aus: Wer trinkt seinen Kaffee schwarz wie seine Seele? Wer schimpft über bestimmte Milchgetränke? Und wer verweigert Kaffee sogar komplett? Lernt das Team von kaffeegeniesser.ch und unsere freien Mitarbeiter ganz ungeschminkt über ihre Vorlieben und Abneigungen kennen.
1. Die Puristen: Schwarz, stark und kompromisslos
Für diese Fraktion in unserer Redaktion gibt es keine Ausreden: Zucker und Milch sind tabu. Hier zählen nur die nackten Fakten der Kaffeebohne.
Barista Silvio
Was er liebt:
Silvio ist ein Purist durch und durch. Sein Herz schlägt für den klassischen Espresso – tiefschwarz, ohne Zucker und ohne Milch. Je nach Stimmung greift er auch gerne zu einem kräftigen Ristretto oder einem ausgewogenen Americano. Bei den Bohnen bevorzugt er intensive Röstungen mit viel Charakter: entweder einen sortenreinen 100 % Robusta oder einen kraftvollen Blend mit einem Verhältnis von 70 % Robusta zu 30 % Arabica.
„Un vero espresso non ha bisogno di nulla.“ Capito!
Ein echter Espresso braucht nichts weiter.
Was er nicht mag:
Milch und Zucker kommen für Silvio nicht in die Tasse. Für ihn soll Kaffee unverfälscht bleiben und seinen natürlichen Charakter zeigen. Aromen, Körper, Crema und Nachgeschmack müssen für sich selbst sprechen können.
„Wenn dä Kafi verdammt guet isch, bruucht er sicher kein Zucker oder Milch.“
Wenn der Kaffee gut ist, braucht er weder Zucker noch Milch.
Barista Francesca
Le sue passioni:
Francesca teilt Silvios Leidenschaft für authentischen Kaffeegenuss. Ihren Espresso trinkt sie grundsätzlich ohne Zucker, ohne Milch und ohne andere Zusätze – nur so können sich die feinen Aromen und die Charakteristik der Bohnen vollständig entfalten. Besonders gerne experimentiert sie mit ausgewogenen Mischungen wie 70/30, 80/20 oder 60/40 und entdeckt dabei immer wieder neue geschmackliche Nuancen.
Neben einem perfekt extrahierten Espresso schätzt sie auch einen handwerklich zubereiteten Cappuccino mit feinporigem Milchschaum. Eine weitere grosse Leidenschaft sind Kaffee-Cocktails. Francesca liebt es, klassische Rezepte neu zu interpretieren und kreative Kombinationen aus Kaffee, Espresso und ausgewählten Zutaten zu entwickeln. Viele ihrer Ideen entstehen aus der Überzeugung, dass Kaffee weit mehr sein kann als nur ein Getränk – nämlich ein Erlebnis voller Genuss und Inspiration.
„Il caffè è passione, creatività e un piccolo momento di felicità ogni giorno.“
Kaffee ist Leidenschaft, Kreativität und jeden Tag ein kleiner Moment des Glücks.
Was sie nicht mag:
Wie Silvio bin ich auch überzeugt, dass ein hochwertiger Espresso keinen Zucker benötigt. Für sie verdeckt Zucker oft die feinen Geschmacksnoten und die eigentliche Qualität der Bohnen. Ein guter Kaffee soll für sich selbst sprechen können.
„Wenn dä Espresso guet isch, bruucht er kei Zucker.“
„Un espresso eccellente parla da solo.“ 🇮🇹
Ein hervorragender Espresso spricht für sich selbst.
Urs (Reinigungsprofi & Facility Manager) ☕🍺
Was er liebt:
Ob Latte Macchiato, Cappuccino, Americano, Flat White oder einfach ein klassischer Kaffee – Urs macht keine grosse Wissenschaft daraus. Für ihn zählt vor allem, dass der Kaffee ehrlich, aromatisch und ohne Zucker serviert wird. Zucker kommt für ihn genauso wenig infrage wie ein Glas pure Milch. Wenn Milch, dann bitte nur dort, wo sie von Anfang an zum Getränk gehört.
Am liebsten trinkt Urs seinen Kaffee jedoch ganz klassisch: schwarz, kräftig und ohne Schnickschnack. Nach einem langen Arbeitstag mit Werkzeug, Maschinen und technischen Herausforderungen weiss er einen guten Kaffee besonders zu schätzen.
Und wenn die Arbeit erledigt ist und die Sonne noch scheint, gönnt sich Urs gelegentlich auch ein gutes Bier. Natürlich erst nach Feierabend. Für ihn haben Kaffee und Bier etwas gemeinsam: Beide stehen für Genuss, Qualität und einen Moment, in dem man einfach abschalten kann.
„En guetä Kafi am Morge und es guets Bier am Obig – meh bruucht's mengisch gar nöd zum glücklich sii.“ Oder?
Witz am Rande:
Wir diskutiert mit derselben Leidenschaft über Kaffeesorten wie über Biersorten. Wer unser Team fragt, welches Getränk wichtiger sei, erhält meistens die gleiche Antwort:
„Am Morge dä Kafi, am obig s'Bier – beidi hend ihren Platz im Läbe.“
Und wenn man Urs wirklich gut kennt, weiss man: Ein Leben ohne guten Kaffee könnte er sich kaum vorstellen. Ein Leben ohne ein gelegentliches Feierabendbier aber genauso wenig.
„Ich trinke meinen Kaffee am liebsten so schwarz wie meine Seele – und so schwarz wie meine Hände, wenn ich gerade an den Maschinen geschraubt habe und sie voll Öl sind!“
– Urs
2. Die Hüter der Tradition und feinen Nuancen
Hier wird Kaffee mit viel Gefühl, Historie und dem Blick für das Wesentliche zubereitet.
Nonna Maria
Nonna Maria liebt kräftigen Mokka und Espresso – tiefschwarz, ohne Zucker und ohne moderne Spielereien. Nur wenn der Kaffee einmal etwas zu temperamentvoll geraten ist, mildert sie ihn mit einem kleinen Schluck Rahm oder Milch. Das kommt allerdings ungefähr so oft vor wie Schnee in Palermo.
„Il profumo del caffè è il profumo della vita.“ 🇮🇹
Der Duft des Kaffees ist der Duft des Lebens.
Für Nonna Maria ist Kaffee nicht einfach ein Getränk. Er ist Erinnerung, Familie, Tradition und ein Stück italienische Seele. Jeder Kaffee erzählt eine Geschichte, und jede Mokkakanne hat ihren eigenen Charakter.
„Ohni Mokka am Morgä isch s'Läbe numä halbä so schön. Du lebsch in Tag, hesch aber immer das Gfühl, ich wa was vergesse oder verpasst“
Was sie absolut ablehnt:
Kaffeevollautomaten, Touchscreens, Apps und komplizierte Menüs sind für Nonna Maria ein Rätsel. Noch weniger versteht sie moderne, vollautomatische Maschinen, bei denen man nur auf einen Knopf drückt und irgendein Wunderwerk oder David Copperfild im Inneren den Kaffee zubereitet.
Ihre Antweort darauf ist stets dieselbe:
„Wenn ich für einen Kaffee zuerst eine Bedienungsanleitung brauche, stimmt etwas nicht.“
Besonders skeptisch ist sie gegenüber künstlicher Intelligenz. Wenn von KI die Rede ist, schüttelt sie meist den Kopf und zieht einen ganz eigenen Vergleich:
„Questa intelligenza artificiale mi ricorda Geppetto e Pinocchio. Tutto si muove da solo, tutto sembra vivo, ma qualcosa mi sembra sempre un po' strano.“ 🇮🇹
Diese künstliche Intelligenz erinnert mich an Geppetto und Pinocchio. Alles bewegt sich von selbst, alles scheint lebendig zu sein, aber irgendetwas kommt mir dabei immer gespengstisch vor.
Für Nonna Maria gilt deshalb bis heute:
„Lieäber e Mokkakanne uf em Herd als hundert Knöpf und besserwüssendi künstlichi Intelligenz.“
Und während andere ihre Kaffeemaschine per Smartphone starten, steht Nonna Maria mit einem Lächeln in der Küche, hört das vertraute Blubbern ihrer Mokkakanne und denkt sich: Manche Dinge muss man einfach nicht verbessern.
Nonno Salvatore
Was er liebt:
Nonno Salvatore ist in der Familie eine kleine Legende. Während andere Menschen Kaffeebohnen einfach kaufen, studiert er sie. Er betrachtet Farbe, Form, Röstgrad und Oberfläche mit einer Aufmerksamkeit, als würde er ein seltenes Kunstwerk begutachten. Die Familie behauptet scherzhaft, dass er allein anhand einer Handvoll Bohnen vorhersagen kann, wie der Espresso später schmecken wird. Und das Verrückte daran: Meistens hat er recht.
Deshalb wird er von allen nur noch liebevoll „Il Papa dei Chicchi“ – der Bohnenpapst genannt.
Seine grosse Leidenschaft gehört dem Ristretto. Kurz, intensiv, konzentriert und voller Charakter – genau so muss ein Kaffee für Salvatore sein. Dabei achtet er seit Jahrzehnten auf besonders säurearme und langsam geröstete Bohnen. Für ihn ist ein guter Ristretto kein Zufall, sondern das Ergebnis von Erfahrung, Geduld und Respekt vor dem Produkt.
Doch so sehr er Kaffee liebt, gibt es etwas, das für ihn noch schöner ist: Wenn seine grösste Liebe Nonna Maria die Mokkakanne auf den Herd stellt. Dann wird selbst der beste Kaffee der Welt für ihn noch ein bisschen besser.
„Quando Maria prepara il caffè, il profumo riempie la casa e il cuore.“ 🇮🇹
Wenn Maria den Kaffee zubereitet, erfüllt sein Duft das ganze Haus – und das Herz.
Seit Jahrzehnten begleitet ihn seine Leidenschaft für Kaffee. Und ebenso lange liebt er einen guten Rotwein. Ein kräftiger Tropfen aus der Toskana, ein eleganter Wein aus der Lombardei oder ein sonnenverwöhnter Sizilianer – für Salvatore gehören Kaffee und Wein zu den grössten Geschenken des Lebens.
Wenn man ihn fragt, was Glück bedeutet, antwortet er oft:
„Un buon caffè, un bicchiere di vino e le persone che ami attorno a te. Il resto può aspettare.“ 🇮🇹
Ein guter Kaffee, ein Glas Wein, meine Maria und alle Menschen, die man liebt. Alles andere kann warten.
Für Nonno Salvatore sind die schönsten Momente oft die einfachsten: Ein Espresso am Morgen, ein Ristretto nach dem Mittagessen oder ein Glas Rotwein am Abend mit Freunden und Familie.
„Es guets Käfeli, es guets Glas Wii, Famile und mini Maria – meh bruuch i würkli nöd zum glücklich sii. Ich bin mut dene Sache riich beschenkt und gsegnet“
3. Die Vielseitigen: Zwischen Espresso und Milchschaum
Diese Teammitglieder vereinen die Liebe zum schnellen, kräftigen Shot mit dem Genuss im Büroalltag.
Angelo (Der Redakteur)
Was er liebt:
Angelo ist in der Familie als der Mann bekannt, der aus einem einfachen Kaffee eine halbe Dokumentation machen kann. Während andere ihren Espresso trinken und weitermachen, analysiert Angelo Aroma, Crema, Röstprofil, Nachgeschmack und Bohnenherkunft – und hat nebenbei schon drei neue Artikelideen im Kopf.
Seine grosse Liebe gehört dem Ristretto und dem klassischen Espresso. Kurz, kräftig, intensiv und mit ordentlich Charakter. Wenn er Zeit hat, zelebriert er die Zubereitung mit der Mokkakanne fast wie ein italienisches Familienritual. Dann wird gemahlen, geschnuppert, diskutiert und natürlich probiert.
Im hektischen Büroalltag sieht die Realität allerdings etwas anders aus. Dort rettet ihn häufig der Kaffeevollautomat vor dem völligen Koffein-Notstand. Und ja, selbst Angelo gönnt sich dann gerne einen Cappuccino.
Seine Familie behauptet scherzhaft, dass Angelo manchmal mehr Fotos von Kaffeebohnen auf dem Smartphone hat als von seinen Ferien.
„Per alcuni il caffè è una bevanda. Per Angelo è una missione di vita.“
Für manche ist Kaffee ein Getränk. Für Angelo ist er eine Lebensaufgabe.
Bei Familienfeiern dauert es meistens keine zehn Minuten, bis Angelo mit Nonno Salvatore über Bohnen, Röstungen oder Espresso philosophiert. Die beiden können stundenlang diskutieren und dabei völlig vergessen, dass alle anderen längst beim Dessert angekommen sind.
Und wenn Nonna Maria fragt, ob sie noch einen Kaffee machen soll, lautet Angelos Antwort praktisch immer:
„Sì, certo! Una casa senza caffè è come una famiglia senza amore.“ 🇮🇹
Ein Haus ohne Kaffee ist wie eine Familie ohne Liebe.
Was er absolut nicht ausstehen kann:
Wenn jemand Angelo einen Latte Macchiato anbietet, wird es gefährlich. Dann verdreht er die Augen, lehnt sich zurück und beginnt seinen mittlerweile berühmten Monolog.
„Latte Macchiato? Madonna mia! Das isch doch e Badewanne voll Milch mit eme verirrte Espresso drin!“
Für Angelo muss Kaffee Kraft, Charakter und Persönlichkeit haben. Er möchte Röstaromen schmecken, Körper spüren und einen Nachgeschmack erleben, der noch Minuten später präsent ist.
Sein Familienmotto lautet deshalb:
„Wenn ich Milch trinken will, gehe ich zum Kühlschrank. Wenn ich Kaffee trinken will, dann will ich Kaffee!“
Und wenn ihn jemand fragt, ob er nicht vielleicht doch einmal einen extra grossen Latte Macchiato probieren möchte, antwortet er meistens:
„Ma dai! Che diavolo è questa roba? Io voglio il caffè, non una piscina di latte!“
Ach komm schon! Was zum Teufel ist das denn? Ich will Kaffee und kein Schwimmbecken voller Milch!
Oder ich sage es noch direkter:
„Un espresso ti sveglia. Un latte macchiato ti fa cercare dov'è finito il caffè.“
Ein Espresso macht dich wach. Bei einem Latte Macchiato suchst du erst einmal den Kaffee.
Trotz aller Sprüche meint Angelo das natürlich mit einem Augenzwinkern. Jeder soll trinken, was ihm schmeckt. Aber wenn er die Wahl hat, greift er immer zum Espresso, Ristretto oder Cappuccino.
Denn für Angelo gilt seit Jahren:
„Das Läbe isch z'churz für langwiilige Kafi.“ Ich ha sicher Recht - so wiä immer - oder Silvio und Francesca???
lic. jur. Claudia ( Spitzname: Richterin und Vollstreckerin)
Was sie liebt:
Claudia ist lic jur mit Leib und Seele. Ordnung, Struktur und klare Verhältnisse begleiten sie nicht nur im Berufsleben, sondern auch beim Kaffee. Während andere vor dem Regal stehen und zehn Minuten überlegen, ob sie heute einen Flat White, Cold Brew oder irgendetwas mit Hafermilch und Vanillesirup möchten, hat Claudia ihre Entscheidung längst getroffen:
Espresso. Oder Ristretto. Punkt.
Für sie muss ein Kaffee nicht kompliziert sein. Er muss gut sein.
Am liebsten trinkt sie kräftige Mischungen mit einem Verhältnis von 90 % Robusta und 10 % Arabica. Charakterstark, intensiv und mit einer Crema, die schon beim ersten Blick zeigt, dass hier keine Kompromisse gemacht wurden.
Ihre Familie sagt oft scherzhaft, dass Claudia selbst bei einer Kaffeebestellung klingt, als würde sie einen Vertrag abschliessen.
„Es git Sache, wo mer nöd muess diskutiere. En guete Espresso ghört däzuö.“
Ob aus dem Kaffeevollautomaten oder einer guten Siebträgermaschine – Hauptsache, die Extraktion stimmt. Für Claudia hat Kaffee etwas Beruhigendes. Zwischen Terminen, Gesprächen und Entscheidungen ist ein guter Espresso oft ihr persönlicher Moment der Ruhe.
Denn hinter der sachlichen Juristin steckt ein Mensch, der die kleinen Dinge im Leben besonders schätzt: ein gutes Gespräch, ein gemeinsames Familienessen und natürlich ein perfekt zubereiteter Kaffee.
„Zwüsche allne Termine und Paragraphä git's öppis, wo immer funktioniert: en geliäbte Kafi.“
Ihre Familie behauptet übrigens, Claudia könne einen schlechten Espresso ähnlich schnell erkennen wie einen fehlerhaften Vertrag. Meistens genügt ihr ein Blick in die Tasse.
Was sie absolut nicht mag:
Mit unnötig komplizierten Kaffeegetränken kann Claudia wenig anfangen. Wenn der Name länger ist als die eigentliche Zutatenliste eines Espressos, wird sie skeptisch.
Besonders kritisch sieht sie Getränke, bei denen der eigentliche Kaffee hinter Sirup, Zucker, Toppings oder Schlagsahne verschwindet.
Ihre Haltung dazu formuliert sie gerne mit einem Lächeln:
„Wenn ich Dessert will, bestelle ich Dessert. Wenn ich Kafi will, bestelle ich Kafi.“
Ebenso wenig begeistert sie sich für schwache oder wässrige Kaffees. Für Claudia soll ein Espresso Charakter haben, eine klare Richtung zeigen und nicht unentschlossen zwischen Kaffee und heissem Wasser stehen.
Und wenn jemand behauptet, Stärke spiele beim Kaffee keine Rolle, antwortet sie meist trocken:
„Än Espresso ohni Charakter isch wie än Vertrag ohni Unterschrift – irgendöppis fehlt eifach.“
Denn für Claudia gilt:
Klare Regeln. Klare Entscheidungen. Klarer Kaffee.
Thomas oder genannt: de Tomaso (Gründer & Erfinder des Open KI Vertrauensstandards, KI-Takeaway usw)
Was er liebt:
Thomas liebt Kaffee genauso wie klare Strukturen, ehrliche Informationen und saubere Prozesse. Als Erfinder des Open KI Vertrauensstandards ist er überzeugt, dass Transparenz nicht nur im Internet wichtig ist, sondern auch in der Kaffeetasse.
Am liebsten trinkt er einen Latte Macchiato oder einen klassischen Espresso. Den Espresso geniesst er kompromisslos ohne Zucker und ohne Milch. Beim Latte Macchiato sieht die Sache jedoch anders aus. Für Thomas ist er längst mehr als nur ein Kaffeegetränk – er ist ein Ritual, ein Genussmoment und ein Stück Lebensgefühl.
Besonders wichtig sind ihm kräftige Bohnen mit Charakter, die frisch aus dem Vollautomaten oder einer professionellen Siebträgermaschine extrahiert werden. Ein guter Kaffee muss für ihn nicht kompliziert sein, aber er muss Freude machen.
„Il caffè non è solo una bevanda. È un momento della giornata che appartiene soltanto a te.“ 🇮🇹
Kaffee ist nicht nur ein Getränk. Er ist ein Moment des Tages, der ganz dir gehört.
Wer Thomas kennt, weiss ausserdem, dass er stundenlang über Kaffee, Bohnen, Röstungen, Maschinen und neue Ideen diskutieren kann. Gleichzeitig liebt er die gemütlichen Momente mit Familie, Freunden und einem guten Kaffee in der Hand.
„Es guets Käfeli cha mengmol meh Problem löse als e Stund Diskussion.“ An Angelo, Stimmt doch oder? 😄😄😄
Der ewige (nicht ernst) Streit mit Angelo:
In der Familie gibt es allerdings ein Thema, bei dem regelmässig die Funken fliegen: den Latte Macchiato.
Angelo behauptet seit Jahren, ein Latte Macchiato sei «eine Badewanne voller Milch mit einem verirrten Espresso».
Thomas hält dagegen:
„Latte Macchiato isch hüt Kult! Wenn so vill Lüüt ihn gern händ, cha er nöd falsch sii. Gschmack isch halt eifach relativ“
Während Angelo jede Gelegenheit nutzt, um den Espresso als König aller Kaffeegetränke zu verteidigen, sieht Thomas die Sache deutlich entspannter. Für ihn darf Kaffee auch Genuss, Gemütlichkeit und Lifestyle sein.
Die Diskussion läuft meistens immer gleich ab:
Angelo: «Das isch kei richtige Kaffee!»
Thomas: «Doch, und zwar eine vo de beliebteste überhaupt!»
Angelo: «Viel z'vill Milch!»
Thomas: «Viel z'vill Vorurteil!»
Angelo: «Espresso het Charakter!»
Thomas: «Und Latte Macchiato het Fans!» 😂
Am Ende lachen beide darüber und bestellen trotzdem das, was ihnen am besten schmeckt.
Was er absolut nicht mag:
Thomas kann mit vielen modernen Kaffeeideen etwas anfangen – aber irgendwo zieht auch er eine Grenze.
Was er nicht mag, sind extreme Lifestyle-Getränke, bei denen der eigentliche Kaffee kaum noch erkennbar ist. Wenn fünf verschiedene Sirupe, drei Toppings, Schlagsahne, Karamellsauce und bunte Streusel wichtiger werden als die Bohne selbst, verliert das Getränk für ihn seinen Sinn.
„Wenn i de Kaffee nümme schmöcke cha, isch öppis falsch gloffe.“
Für Thomas steht die Bohne immer im Mittelpunkt. Technologie darf unterstützen, Maschinen dürfen helfen und KI darf Prozesse verbessern. Aber am Ende muss das Ergebnis authentisch bleiben – sowohl bei Informationen als auch beim Kaffee.
„La tecnologia può aiutare, ma il gusto deve restare vero.“ 🇮🇹
Technologie kann helfen, aber der Geschmack muss echt bleiben.
Und seine Antwort auf den ewigen Streit mit Angelo?
„Espresso und Latte Macchiato sind wie Ferrari und Vespa. Beides stammt aus Italien, beides hat seine Fans – und beides macht einfach Spass.“
4. Die Milchkaffee-Fraktion und sanfte Spitzen
Für unsere Lifestyle- und Genussexperten darf der perfekte Milchschaum bei harmonischen Bohnenprofilen nicht fehlen.
Julia
Was sie liebt:
Julia ist in der Familie die unangefochtene Botschafterin des Cappuccinos. Während andere morgens erst einmal wach werden müssen, denkt Julia oft schon beim Aufstehen an den ersten Schluck fein cremigen Milchschaums.
Ihre absoluten Favoriten sind Cappuccino und Flat White. Sie liebt harmonische, ausgewogene Kaffees mit viel Aroma und einer sanften, cremigen Textur. Bei den Bohnen bevorzugt sie meist eine ausgewogene 50/50-Mischung, probiert aber ebenso gerne Varianten mit 60/40 oder 70/30. Ein kleines bisschen Zucker darf dabei sein – gerade genug, um die Aromen zu unterstreichen, aber nie so viel, dass der Kaffee seinen Charakter verliert.
Für Julia ist Kaffee weit mehr als Koffein. Kaffee bedeutet für sie Gemütlichkeit, Familie, Freundschaft und die kleinen Glücksmomente des Alltags.
Wer Julia kennt, weiss: Wenn sie mit einem Cappuccino in der Hand am Tisch sitzt, dauert ein kurzer Kaffee oft plötzlich eine Stunde. Nicht weil der Kaffee kalt wird, sondern weil aus einem Cappuccino meistens ein schönes Gespräch, eine lustige Geschichte oder ein gemeinsames Lachen entsteht.
„Il cappuccino non unisce solo caffè e latte. Unisce anche le persone.“ 🇮🇹
Ein Cappuccino verbindet nicht nur Kaffee und Milch. Er verbindet auch Menschen.
Ihre Familie behauptet scherzhaft, dass Julia einen sechsten Sinn für Cappuccino besitzt. Egal wo sie ist – sie entdeckt das nächste Café meistens schneller als jedes Navigationssystem.
Und wenn irgendwo eine Espressomaschine zischt, hört Julia das vermutlich noch durch zwei geschlossene Türen und eine Häuserwand.
Julias persönliches Motto:
„Für mich ist der Cappuccino mehr als nur ein Kaffee – er ist ein tägliches Ritual. Wie alles begann, weiss ich heute nicht mehr genau. Doch eines steht fest: Auf meinen Cappuccino möchte ich nicht mehr verzichten. Il cappuccino fa semplicemente parte della della mia vita.“
Manchmal necken sie Angelo und Silvio deshalb liebevoll.
Angelo: „Du trinksch z'vill Milch!“
Julia: „Und du z'wenig Freud am Läbe!“ 😂
Silvio: „Ein echter Kaffee ist ein Espresso.“
Julia: „Und ein echter Morgen beginnt mit Cappuccino.“
Dabei bleibt sie immer gut gelaunt. Denn Julia ist überzeugt, dass Kaffee vor allem Freude machen soll.
„Es Läbe ohni Cappuccino? Das wär wie Ferie ohni Sunne oder Italia ohni Pasta.“
Und wenn man sie fragt, was Glück bedeutet, muss sie nicht lange überlegen:
„Un cappuccino perfetto, una bella conversazione e le persone che ami accanto a te.“ ❤️
Ein perfekter Cappuccino, ein schönes Gespräch und die Menschen, die man liebt an seiner Seite.
Für Julia sind die schönsten Momente oft die einfachsten: ein Cappuccino, ein Lächeln und die Menschen, die den Tag besonders machen.
Aurora (Food-Bloggerin & Social-Media-Expertin, Youtube, kaffeegeniesser.ch)
Was sie liebt:
Aurora ist die Jüngste in der Runde und gleichzeitig diejenige, die ständig zwischen zwei Welten unterwegs ist. Auf der einen Seite liebt sie die italienischen Traditionen ihrer Familie – die Geschichten von Nonna Maria, die Diskussionen zwischen Angelo und Thomas, die Weisheiten von Nonno Salvatore und den Duft einer Mokkakanne am frühen Morgen. Auf der anderen Seite lebt sie in einer modernen Welt voller Social Media, Food-Fotografie, Lifestyle-Trends und kreativer Kaffeeideen.
Genau dieser Spagat macht Aurora aus.
Für sie ist Kaffee nicht nur Geschmack, sondern auch Emotion, Atmosphäre und ein Erlebnis. Sie liebt Cappuccino und cremigen Latte Macchiato, weil sie für sie Gemütlichkeit, Wärme und Lebensfreude verkörpern. Wenn sie ein schönes Café entdeckt, fotografiert sie nicht nur die Tasse, sondern die ganze Stimmung dahinter: das Licht, die Einrichtung, die Menschen, die Gespräche und die kleinen Details.
Während Nonna Maria über Instagram nur den Kopf schüttelt, sieht Aurora darin eine Möglichkeit, Menschen zusammenzubringen und Geschichten zu erzählen.
„La tradizione ti insegna da dove vieni. La modernità ti permette di mostrare chi sei.“ 🇮🇹
Die Tradition zeigt dir, woher du kommst. Die Moderne erlaubt dir zu zeigen, wer du bist.
Aurora liebt ausgewogene Bohnenprofile ohne aggressive Bitterstoffe. Sie bevorzugt harmonische Mischungen, die sowohl im Cappuccino als auch im Latte Macchiato ihre Stärken ausspielen. Besonders faszinieren sie die vielen Facetten der Kaffeewelt: die Sensorik, die Herkunft der Bohnen, die Kultur dahinter und die unzähligen Möglichkeiten, Kaffee mit Desserts zu kombinieren.
Denn neben Kaffee schlägt ihr Herz auch für süsse Versuchungen.
Tiramisu, Panna Cotta, Cannoli Siciliani, Schokoladenmousse oder kreative Dessertkreationen gehören für Aurora genauso zum Leben wie ein guter Cappuccino. Viele ihrer Blogideen entstehen genau dort – an der Schnittstelle zwischen Kaffee, Genuss und Lebensgefühl.
Wenn die Familie gemeinsam am Tisch sitzt, ist Aurora oft diejenige, die zuerst das Dessert fotografiert und erst danach probiert.
Natürlich sorgt das regelmässig für Kommentare.
Nonna Maria:
„Früher haben wir gegessen, bevor das Essen kalt wurde!“
Aurora:
„Nonna, zuerst das Foto – dann die Erinnerung für die nächsten zehn Jahre!“
Trotz ihrer modernen Art schätzt Aurora die traditionellen Werte ihrer Familie sehr. Sie ist überzeugt, dass man Altes und Neues nicht gegeneinander ausspielen muss.
„Warum soll ich mich zwischen Tradition und Moderne entscheiden? Ich möchte beides.“ ❤️
Für Aurora ist ein Cappuccino in einem historischen Café in Rom genauso schön wie ein kreativer Coffee-Cocktail in einer modernen Rooftop-Bar in Mailand. Das eine schliesst das andere nicht aus.
Was sie nicht mag:
Aurora kann mit extremen Positionen wenig anfangen. Sie versteht weder Menschen, die jeden neuen Trend kritiklos feiern, noch diejenigen, die alles Moderne grundsätzlich ablehnen.
Wenn Angelo wieder einmal erklärt, warum ein Latte Macchiato kein richtiger Kaffee sei, verdreht sie meistens die Augen.
„Angelo diskutiert über Latte Macchiato manchmal länger als andere über Politik.“ 😂☕
Sie mag auch keine übertrieben bitteren Kaffees, die nur Stärke demonstrieren sollen.
Ihre Meinung dazu ist klar:
„Wenn ich nach dem ersten Schluck das Gefühl habe, ich hätte auf einer Kaffeebohne herumgekaut, ist es vielleicht etwas zu viel des Guten.“ 😄
Ebenso wenig begeistert sie sich für künstliche Social-Media-Inszenierungen, bei denen alles perfekt aussieht, aber nichts echt wirkt.
Authentizität ist ihr wichtiger als Perfektion.
„Non voglio una vita perfetta. Voglio momenti veri.“ 🇮🇹
Ich will kein perfektes Leben. Ich will echte Momente.
Auroras Philosophie:
Für Aurora bedeutet Kaffee heute viel mehr als nur ein Getränk. Kaffee verbindet Generationen. Er verbindet Tradition und Moderne. Er verbindet die Mokkakanne von Nonna Maria mit dem Smartphone der jungen Generation.
Und genau darin sieht sie die Zukunft:
„Es guets Käffeli, es feins Dessert und liebe Mensche am Tisch – meh Lifestyle bruucht's eigentlich gar nöd.“ ☕🍰❤️🇨🇭
Oder wie Aurora selbst gerne sagt:
„Il caffè cambia forma, ma il suo significato resta sempre lo stesso: stare insieme.“ 🇮🇹
Der Kaffee verändert seine Form, aber seine Bedeutung bleibt immer dieselbe: gemeinsam Zeit zu verbringen.
5. Barkultur, kalter Kaffee und eine überraschende Teetrinkerin
Hier verlasse wir die klassischen Pfade und blicken auf die absoluten Sonderfälle unserer Redaktion.
DJ Capputom - Der Musiker auf unserem YouTube Kanal
Was er liebt:
Bei DJ Capputom ist eigentlich schon der Name ein kleines Missverständnis. Wer ihn zum ersten Mal kennenlernt, geht automatisch davon aus, dass er den ganzen Tag Cappuccino trinkt.
Die Realität sieht allerdings etwas anders aus.
Wenn es um klassischen Kaffee geht, akzeptiert DJ Capputom eigentlich nur zwei Dinge: einen guten Cappuccino oder einen kräftigen Espresso. Und wenn er sich entscheiden müsste, würde der Espresso meistens gewinnen. Kurz, intensiv und voller Energie – genau wie seine Persönlichkeit.
Denn DJ Capputom ist kein Mensch für halbe Sachen. Entweder ein richtig guter Espresso oder gar keiner.
Seine wahre Leidenschaft beginnt jedoch dort, wo Kaffee auf Barkultur trifft.
Während Angelo über Röstprofile philosophiert und Nonno Salvatore Bohnen analysiert, experimentiert DJ Capputom lieber mit kreativen Kaffee-Cocktails. Besonders der Espresso Martini hat es ihm angetan. Für ihn vereint dieses Getränk zwei Welten, die er liebt: die Energie des Kaffees und die Eleganz einer guten Bar.
Er sagt oft scherzhaft:
„Espresso macht wach. Ein Espresso Martini macht den Abend interessant.“
Wer ihn kennt, weiss, dass er bei Familienfeiern meistens irgendwann mit einem neuen Cocktail-Rezept auftaucht. Dann wird getestet, diskutiert und natürlich probiert.
Nicht immer mit Erfolg.
Einige seiner Kreationen wurden begeistert gefeiert.
Andere wurden von Angelo freundlich als „wissenschaftliche Experimente mit erhöhtem Risiko“ bezeichnet. 😂
Der Espresso-Song:
Natürlich gibt es noch eine zweite grosse Leidenschaft in seinem Leben: Musik.
Und wenn irgendwo der legendäre „Espresso Song“ läuft, kann man sicher sein, dass DJ Capputom innerhalb von Sekunden mitsingt, mitwippt oder bereits auf dem Weg zur Musikanlage ist.
Die Familie behauptet sogar, dass sein Puls bei diesem Lied automatisch um zehn Schläge pro Minute steigt.
Sobald die ersten Takte erklingen, ist meistens Schluss mit ruhigem Sitzen.
„Espresso Dance!“
Dann wird gelacht, getanzt und diskutiert, welcher Kaffee wohl der beste für den nächsten Cocktail wäre.
Was er nicht mag:
Mit komplizierten Kaffee-Regeln kann DJ Capputom wenig anfangen.
Er respektiert die Leidenschaft von Angelo, die Tradition von Nonna Maria und die Bohnenanalysen von Nonno Salvatore. Aber manchmal findet er, dass die anderen Kaffee fast etwas zu ernst nehmen.
Sein Lieblingsspruch lautet:
„Wenn mer über de Kaffee länger redet als mer ihn trinkt, stimmt öppis nöd.“
Ebenso wenig begeistert ihn Kaffee, der weder Charakter noch Persönlichkeit besitzt.
Ein Espresso soll ihn begeistern. Ein Cappuccino soll ihm Freude machen. Ein Kaffee-Cocktail soll Erinnerungen schaffen.
Alles andere interessiert ihn weniger.
Denn für DJ Capputom ist Kaffee nicht nur Geschmack.
Kaffee ist Musik.
Kaffee ist Lebensfreude.
Kaffee ist ein Anlass, Menschen zusammenzubringen.
Und genau deshalb sagt er immer wieder:
„La vita è troppo corta per un cattivo caffè e una cattiva musica.“
Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee und schlechte Musik.
Oder wie er es auf Schweizerdeutsch formuliert:
„Es guete Lied, en guete Espresso und gueti Fründe – meh Glück bruuch i nöd.
Sandra - Die ungekrö(n)te Königin des kalten Kaffees und der Geschmacksverwirrung!
Was sie liebt:
Wenn Anna die grosse Tee-Exotin der Redaktion ist, dann ist Sandra ohne Zweifel die grosse Kaffee-Exotin.
Denn während in der Redaktion leidenschaftlich über Mahlgrade, Extraktionszeiten, Crema und perfekte Trinktemperaturen diskutiert wird, sitzt Sandra manchmal völlig entspannt da und trinkt einen Kaffee, der vor zwei Stunden zubereitet wurde und mittlerweile ungefähr Raumtemperatur erreicht hat.
Was für Nonna Maria beinahe ein kultureller Notfall ist und dieHände vor dem Gesicht zusammenschlägt, ist für Sandra vollkommen normal.
Und genau deshalb sorgt sie seit Jahren für unzählige Lacher im Team.
Die Geschichte begann eigentlich ganz harmlos. Eines Tages arbeitete Sandra an einem Projekt, vertiefte sich völlig in ihre Arbeit und vergass ihren Kaffee auf dem Schreibtisch. Als sie ihn später entdeckte, nahm sie einen grossen Schluck und trank ihn einfach weiter.
Die Reaktion der anderen war legendär.
Angelo:
„Sandra! Der Kaffee ist ja eiskalt!“
Sandra:
„Ja und?“
Thomas:
„Wie,Ja und? Was stimmt nicht mit dir?“ 😄
Sandra:
„Er schmeckt immer noch nach Kaffee.“ 😄
Seit diesem Tag gehört das Thema kalter Kaffee praktisch zur Teamkultur.
Heute vergeht kaum eine Sitzung, ohne dass jemand einen Kommentar dazu macht.
Wenn Sandra einen Kaffee abstellt, dauert es meist keine fünf Minuten, bis jemand fragt:
„Wotsch dä no trinke oder wartisch bis er pensioniert wird?“ 😂
Oder:
„Sandra, dä Kaffee het scho meh Sitzige erläbt als mir!“ 😄
Doch Sandra bleibt völlig entspannt.
Während andere hektisch zur Kaffeemaschine rennen, weil ihr Espresso nicht mehr die perfekte Temperatur hat, zuckt sie nur mit den Schultern und trinkt weiter.
Insgeheim bewundern wir aber alle die Redaktion diese Gelassenheit sogar.
Denn Sandra verkörpert etwas, das vielen Kaffeeliebhabern manchmal fehlt: Sie macht sich keinen Stress.
Für sie geht es nicht um Perfektion. Es geht um Genuss.
Sie mag Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Americano, Filterkaffee, Cold Brew und praktisch jede andere Form von Kaffee. Während andere strenge Regeln haben, lautet Sandras Philosophie:
„Wenn Kaffee drin isch, bin i grundsätzlich scho mol interessiert.“
Der berühmte Running-Gag:
Natürlich gibt es in der Redaktion einen Spruch, den Sandra mittlerweile vermutlich schon tausendmal gehört hat:
„Kalter Kaffee macht schön!“
Und genau deshalb wird sie bei jeder Gelegenheit damit aufgezogen.
Wenn Sandra besonders gut aussieht, sagt Angelo sofort:
„Jetzt weiss i, warum. Wieder en Liter chalte Kaffee trunke!“ 😂
Wenn ein neuer Mitarbeiter ins Team kommt, dauert es meist nur wenige Tage, bis jemand erklärt:
„Sandra isch de lebendi Beweis, dass kalte Kaffee schön macht.“ 😄
Selbst Nonna Maria beteiligt sich mittlerweile an diesem Witz.
Wobei sie jedes Mal den Kopf schüttelt und sagt:
„Früher hätt mer so öppis de Blueme geh. Hüt trinkt mers.“ 😂
Was sie nicht versteht:
Sandra kann bis heute nicht nachvollziehen, warum alle anderen daraus so ein Drama machen.
Für sie ist kalter Kaffee einfach ... Kaffee.
Und manchmal sorgt genau das für die lustigsten Diskussionen.
Angelo:
„Ein Espresso muss sofort getrunken werden!“
Sandra:
„Warum? Läuft er weg?“
Thomas:
„Aber die Temperatur! Die Sensorik! Die Crema!“
Sandra:
„Ich ha Durst. Das längt mer.“ 😄
Und genau deshalb gehört Sandra zu den beliebtesten Mitarbeiter im Team.
Denn während alle anderen leidenschaftlich diskutieren, analysieren und philosophieren, erinnert Sandra die ganze Runde immer wieder daran, dass Kaffee vor allem eines sein sollte:
Ein Getränk, das Freude macht.
Oder wie Sandra selbst sagt:
„Ihr redet über Kaffee. Ich trinke ihn einfach.“
Und vielleicht liegt genau darin ihr Geheimnis.
Denn egal ob heiss, warm, kalt oder eiskalt – Sandra schafft es immer, die ganze Redaktion zum Lachen zu bringen.
Anna (Die sympathische Exotin im Team)
Der Running-Gag im Team:
Anna ist vermutlich die einzige Person, die freiwillig in einer Kaffeeredaktion arbeitet und trotzdem keinen einzigen Kaffee trinkt. Wirklich keinen. Nicht morgens. Nicht nach dem Mittagessen. Nicht bei Meetings. Nicht einmal dann, wenn Nonna Maria persönlich eine frische Mokkakanne auf den Herd stellt.
Allein deshalb hat sie im Team längst Kultstatus erreicht.
Während rund um sie herum über Arabica, Robusta, Crema, Röstprofile, Mahlgrade und Extraktionszeiten diskutiert wird, sitzt Anna meist entspannt daneben, nippt an ihrem Tee und beobachtet das Schauspiel mit einem Lächeln.
Deshalb wird sie von vielen liebevoll als „die Exotin der Kaffeefamilie“ bezeichnet.
Nicht weil sie anders ist – sondern weil sie in einer Familie voller Kaffeeverrückter die einzige Person ist, die morgens nicht zuerst an Espresso denkt.
Wenn neue Kaffees eintreffen, passiert meistens immer dasselbe:
Angelo:
„Anna, du musst diesen Espresso probieren!“
Anna:
„Nein.“
Thomas:
„Nur einen Schluck?“
Anna:
„Nein.“
Nonno Salvatore:
„Aber die Bohnen sind sensationell!“
Anna:
„Ich glaube euch ja.“ 😄
Nonna Maria:
„Dann wenigstens Cappuccino?“
Anna:
„Auch nicht.“
Danach wird meistens herzlich gelacht, weil alle die Antwort bereits kennen.
Was sie liebt:
Anna liebt stattdessen Tee. Und zwar mit derselben Leidenschaft, mit der andere Menschen Kaffee lieben.
Für sie beginnt ein guter Tag nicht mit einer Espressotasse, sondern mit dem Duft von frisch aufgebrühtem Tee. Besonders Grüntee und Zitronentee haben es ihr angetan. Sie schätzt die Leichtigkeit, die Frische und die Ruhe, die ein guter Tee ausstrahlt.
Während Angelo nach einem kräftigen Espresso sucht und Thomas über Latte Macchiato philosophiert, freut sich Anna über eine schöne Teekanne und einen entspannten Moment.
Sie sagt oft:
„Ihr diskutiert über Bohnen. Ich geniesse einfach meinen Tee.“ 🍵😄
Ihre Kollegen scherzen deshalb regelmässig, dass Anna vermutlich die einzige Person im Team ist, die eine Kaffeebohne eher als Dekoration denn als Getränk betrachtet.
Dabei versteht Anna die Begeisterung für Kaffee durchaus. Sie mag den Duft von frisch gemahlenen Bohnen, die Kultur dahinter und die Leidenschaft der Menschen. Nur trinken möchte sie ihn eben nicht.
Und genau das macht sie für das Team so wertvoll.
Denn während alle anderen dieselben Dinge lieben, bringt Anna eine völlig andere Perspektive ein. Sie erinnert das Team daran, dass Genuss viele Formen haben kann.
Warum sie keinen Kaffee trinkt:
Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Kaffee hat sie nie wirklich begeistert.
Schon als Jugendliche bevorzugte sie Tee. Während ihre Freunde mit Kaffee in den Tag starteten, griff Anna lieber zu einer Tasse Grüntee oder Zitronentee.
Der Geschmack von Kaffee hat sie nie vollständig überzeugt. Zu bitter, zu intensiv oder einfach nicht ihr persönlicher Stil.
Dafür liebt sie die sanften Aromen, die Vielfalt und die beruhigende Wirkung eines guten Tees.
„Ich verstehe eure Liebe zum Kaffee. Aber mein Herz gehört dem Tee.“ ❤️
Die heimliche Gewinnerin:
Insgeheim hat Anna im Team allerdings einen entscheidenden Vorteil.
Während die anderen ständig neue Kaffees testen, Espressi vergleichen oder Cappuccini probieren, bleibt ihr Lieblingsgetränk immer verfügbar.
Wie Angelo einmal scherzhaft sagte:
„Mir kämpfed um die letschti Packig Kafi – und Anna hockt völlig stressfrei mit ihrem Tee i dä Ecke.“ 😂
Und Thomas ergänzt regelmässig:
„Anna het de grössti Vorteil vo üs allne: Sie trinkt üs wenigschtens nöd die beschte Röstige wäg!“ 😄
Deshalb gehört Anna heute genauso zur Kaffeefamilie wie alle anderen. Vielleicht gerade deshalb, weil sie anders ist.
Denn jede verrückte Kaffeerunde braucht auch jemanden, der mit einer Tasse Tee daneben sitzt und sich fragt, warum zehn Erwachsene seit einer Stunde über den Unterschied zwischen 70/30 und 80/20 diskutieren.
📊 Das Kaffeegeniesser-Team im tabellarischen Vergleich
Für den schnellen Überblick haben wir die Vorlieben unseres Kernteams in einer übersichtlichen Tabelle zusammengefasst (perfekt formatiert für den direkten Excel-Datenimport):
| Name | Lieblingsgetränk | Zucker / Milch | Präferierte Bohnenmischung | Zubereitungsart |
|---|---|---|---|---|
| Barista Silvio | Espresso / Ristretto / Americano | Nein / Nein | 100% Robusta oder 70/30 Blend | Siebträgermaschine |
| Barista Francesca | Espresso / Cappuccino | Nein / Nur im Cappuccino | 70/30, 80/20 oder 60/40 Blend | Siebträger / Manuell |
| Nonna Maria | Mokka / Espresso | Nur im Ausnahmefall etwas Sahne | Traditionelle italienische Röstungen | Klassische Mokkakanne (>50 Jahre alt) |
| Nonno Salvatore | Ristretto | Nein / Nein | Extrem säurearme Bohnen | Manuell / Espresso |
| Angelo | Ristretto / Espresso / Cappuccino | Nein / Nur im Büro-Cappuccino | Kräftig, geschmacksintensiv | Vollautomat / Mokkakanne |
| Julia | Cappuccino / Flat White | Wenig Zucker / Ja | Favorit: Ausgewogene 50/50 Mischung | Vollautomat / Siebträger |
| Aurora | Cappuccino / Latte Macchiato | Nein / Viel Milch | Sehr ausgewogen, ohne bittere Spitzen | Modernes Kaffeesystem / Vollautomat |
| Claudia | Espresso / Ristretto | Nein / Nein | Sehr starke Bohnen (90/10 Blend) | Vollautomat / Siebträgermaschine |
| Urs | Latte Macchiato / Cappuccino / Americano | Nein / Nur im Milchkaffee | Querbeet, unkompliziert | Vollautomat |
| DJ Capputom | Nur Cappuccino / Kaffee-Cocktails | Nein / Ja | Barspezifische Blends | Cocktailshaker / Espressomaschine |
| Thomas | Latte Macchiato / Espresso | Nein / Nur im Macchiato | Kräftige Note | Vollautomat / Siebträger |
| Sandra | Jede Art (auch eiskalt!) | Variabel / Variabel | Allesfresser-Profil | Labor-Kaffee / Jede Maschine |
| Anna | Gar keinen Kaffee (trinkt nur Tee!) | Zitronentee / Grüntee | Keine (Kaffeeverweigerin) | Teekanne |
6. Was in unsere Tassen kommt: Die Wahrheit über unsere Bohnen
Jetzt müssen wir euch ein kleines Geheimnis verraten: Wenn ihr denkt, dass in unserer Redaktion ausschliesslich die Kaffees getrunken werden, die wir selbst in unserem Schweizer Onlineshop anbieten, dann müssen wir euch enttäuschen! Klar, wir lieben unsere absoluten Premium-Favoriten von traditionsreichen Marken wie Caffè Ernani, Caffè Mauro, Morganti oder Mocador und trinken diese regelmässig.
Aber wir sind echte Entdecker! In unseren Tassen landen auch weltbekannte Schweizer Klassiker wie Chicco d’Oro oder Mövenpick. Besonders spannend wird es, wenn wir auf unseren Reisen exklusive Röstungen von kleinen, regionalen Röstereien entdecken und mit ins Büro bringen.
Bei uns wird wirklich alles probiert! Sobald ein Paket mit einem neuen, uns noch unbekannten Kaffee in der Redaktion eintrifft, bricht bei uns das absolute Chaos aus: Das halbe Redaktionsteam stürzt sich regelrecht auf die Packung, denn jeder möchte unbedingt der Erste sein, der die neuen Bohnen in der Maschine testen und sensorisch bewerten darf!
💬 Jetzt seid ihr dran: Welcher Kaffee-Typ seid ihr?
Ihr seht – bei 14 Personen an einem grossen Tisch, von denen jeder zwei bis vier Kaffees pro Abend trinkt, wird es bei unseren Redaktionssitzungen niemals langweilig. Es wird leidenschaftlich debattiert, gelacht und um den perfekten Geschmack gerungen.
Jetzt interessiert uns eure Meinung: Welchen Kaffee trinkt ihr am liebsten? Seid ihr kompromisslose Puristen wie Silvio und Francesca, liebt ihr die traditionelle Mokkakanne wie Nonna Maria oder seid ihr eher der cremige Milchkaffee-Typ wie Aurora und Julia? Schreibt es uns unbedingt in die Kommentare und teilt eure Lieblingsbohnen mit uns!