Kaffee Grosshandel für Wiederverkäufer – B2B Kaffee Schweiz
Du suchst einen Kaffee Grosshandel für Wiederverkäufer in der Schweiz? Kaffeegeniesser.ch beliefert gewerbliche Kunden, Händler, Onlineshops, Cafés, Restaurants, Hotels, Büros, Fachgeschäfte und weitere Unternehmen mit Kaffee und ergänzenden Produkten.
Das Sortiment umfasst Kaffeebohnen, gemahlenen Kaffee, E.S.E. Pads, Kaffeekapseln sowie unterschiedliche Arabica- und Arabica-Robusta-Profile. Bei Kaffeebohnen sind Testbestellungen ab 8 kg möglich, sodass neue Produkte zunächst mit überschaubarem Warenbestand getestet werden können.
Für einen wirtschaftlich sinnvollen B2B-Einkauf zählen nicht nur Einkaufspreis und Rabatt. Ebenso wichtig sind Zielgruppe, Verkaufspreis, Lagerumschlag, Lieferfähigkeit, Produktdaten, Packungsgrösse und die Frage, ob sich die einzelnen Kaffees im Sortiment klar voneinander unterscheiden.
Kaffee B2B Schweiz – die wichtigsten Fakten
| Bereich | B2B-Angebot | Warum relevant? | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| Testbestellung Bohnen | ab 8 kg | neue Kaffees mit überschaubarem Risiko testen | Händler & Wiederverkäufer |
| Liefergebiet | Schweiz & Liechtenstein | klar definierter B2B-Markt | Unternehmen in CH & LI |
| Lager | Schweizer Lagerhaltung | kurze Nachbeschaffung bei verfügbarer Ware | Handel & Gastronomie |
| Lieferzeit Lagerware | in der Regel 1–3 Tage | Bestände können enger geplant werden | regelmässige Abnehmer |
| Markenportfolio | mehr als 20 Kaffeemarken | mehrere Preis- und Geschmackssegmente | Mehrmarkenhändler |
| Kaffeeartikel | über 300 Artikel | breite Produktauswahl | Onlineshops & Fachhandel |
| Kaffeebohnen | verschiedene Blends & Arabica-Profile | Sortiment nach Zielgruppe aufbauen | Handel & Gastro |
| E.S.E. Pads | verschiedene Marken & Sorten | zusätzliches Portionssegment | Fachhandel & Büros |
| Kaffeekapseln | mehrere Systeme | zusätzliche Kundengruppen | Onlineshops |
| Produktinformationen | je nach Artikel verfügbar | vereinfacht Artikelanlage | E-Commerce |
| Sortimentsberatung | nach Bedarf und Einsatzzweck | weniger Fehlkäufe | neue B2B-Kunden |
| B2B-Konditionen | produkt- und mengenabhängig | individuelle Kalkulation | gewerbliche Abnehmer |
1. Für wen eignet sich der B2B-Kaffeehandel?
Nicht jeder Geschäftskunde benötigt dieselben Produkte und dieselbe Einkaufsstruktur. Ein Onlineshop denkt in Verkaufspreis, Produktdaten und Lagerumschlag, während ein Restaurant eher Geschmack, Kosten pro Tasse und zuverlässige Nachlieferung betrachtet.
Händler & Wiederverkäufer
Du kaufst Kaffee ein und verkaufst ihn an Privat- oder Geschäftskunden weiter.
Onlineshops
Du benötigst neben dem Produkt strukturierte Artikeldaten und geeignetes Bildmaterial.
Cafés
Espresso, Cappuccino, Café Crème und weitere Kaffeespezialitäten gehören zum Kerngeschäft.
Restaurants
Du brauchst Kaffee, der geschmacklich funktioniert und wirtschaftlich kalkulierbar bleibt.
Hotels
Frühstück, Restaurant, Bar, Lounge und Tagungsbereich können unterschiedliche Lösungen benötigen.
Büros & Unternehmen
Eine breite Akzeptanz und unkomplizierte Beschaffung stehen meist im Vordergrund.
Fach- & Feinkosthandel
Kaffee lässt sich als Genussprodukt neben italienischen Spezialitäten und Geschenkartikeln positionieren.
Grossverbraucher
Ein regelmässiger Bedarf ermöglicht planbare Einkaufs- und Nachbestellprozesse.
Ein Wiederverkäufer verdient am Verkauf der Packung, während Gastronomie Kaffee als fertiges Getränk kalkuliert. Dadurch unterscheiden sich Kennzahlen wie Lagerumschlag, Marge und Wareneinsatz pro Tasse. Die richtige Produktauswahl beginnt deshalb immer mit der Frage, wie der Kaffee im Betrieb eingesetzt oder weiterverkauft wird.
Notiere zuerst Geschäftsmodell, Zielgruppe und gewünschten Vertriebskanal. Schätze anschliessend deinen Monatsbedarf und definiere die gewünschten Preis- und Geschmackssegmente. Lege fest, ob du Bohnen, Pads, Kapseln oder mehrere Produktformen benötigst. Damit lässt sich das Sortiment wesentlich präziser eingrenzen.
2. Kaffee als Händler & Wiederverkäufer verkaufen
Die grösste Auswahl ist nicht automatisch das beste Sortiment. Entscheidend ist, ob ein Kunde verstehen kann, warum er Produkt A statt Produkt B kaufen sollte.
Wenn mehrere Kaffees dieselbe Preislage, ein nahezu identisches Geschmacksprofil und dieselbe Zielgruppe bedienen, erhöht sich zwar die Anzahl der Artikel, aber kaum der tatsächliche Kundennutzen.
| Sortimentsrolle | Typischer Kundennutzen | Positionierung | B2B-Hinweis |
|---|---|---|---|
| Allrounder | breit einsetzbar | Vollautomat & Café Crème | guter Startartikel |
| Kräftiger Espresso | mehr Körper | Espresso & Cappuccino | klare Abgrenzung |
| 100 % Arabica | feineres Profil | Premiumsegment | höhere Preisstufe möglich |
| Arabica-betonter Blend | Balance | Allround & Vollautomat | breite Zielgruppe |
| Ausgewogener Blend | Körper & Aroma | Gastronomie | vielseitig |
| Robusta-betonter Blend | hohe Intensität | italienischer Espresso | zielgruppenspezifisch |
| Bio | zertifizierte Alternative | Bio-Segment | Nachfrage prüfen |
| Decaf | koffeinfreie Alternative | Ergänzung | kleineres Segment |
| E.S.E. Pads | einfache Portionierung | Systemkunden | 44-mm-System beachten |
| Kapseln | Komfort | Systemkunden | Kompatibilität zentral |
| Premium-Rösterei | Genuss & Markenwert | höheres Segment | Nachfrage testen |
| Preisorientiertes Produkt | günstiger Einstieg | Basis-Segment | Preiswettbewerb beachten |
3. Kaffee für Gastronomie, Café & Hotel
In der Gastronomie entscheidet nicht nur der Geschmack der Bohne. Kaffee, Maschine, Rezeptur, Personal und Getränkeangebot bilden ein zusammenhängendes System.
| Einsatzbereich | Wichtiger Parameter | Typische Anforderung | Vor dem Einkauf prüfen |
|---|---|---|---|
| Espresso | Körper | konzentrierter Geschmack | Maschine & Dosierung |
| Cappuccino | Präsenz in Milch | genug Intensität | Milchanteil |
| Café Crème | Balance | harmonische längere Tasse | Getränkemenge |
| Frühstück Hotel | Volumen | breite Akzeptanz | Tagesverbrauch |
| Restaurant | Konstanz | reproduzierbare Qualität | Personal & Maschine |
| Bar | Espressoprofil | charaktervoller Kaffee | Gästeprofil |
| Tagungen | Durchsatz | schnelle Zubereitung | Spitzenbedarf |
| Büro | Akzeptanz | Allround-Profil | Vollautomat |
| Take-away | Milchkompatibilität | Geschmack trotz grossem Getränk | Bechergrösse |
| Fine Dining | Sensorik | präzises Profil | Positionierung |
| Mitarbeiterbereich | Kosten | solider Alltagskaffee | Budget |
| Grossveranstaltung | Logistik | hoher Durchsatz | Reservebestand |
4. Kaffee für Onlineshops & Fachhandel
Ein Onlinehändler muss Kaffee verkaufen können, ohne dass der Kunde die Packung vorher in die Hand nimmt oder den Kaffee probiert. Deshalb sind vollständige und verständliche Produktinformationen besonders wichtig.
| Produktinformation | Wofür sie gebraucht wird | Beispiel | Worauf Händler achten sollten |
|---|---|---|---|
| Produktname | Artikelanlage | Marke + Sorte | Originalbezeichnung nutzen |
| EAN / GTIN | Identifikation | Barcode | korrekt übernehmen |
| Packungsgrösse | Preisvergleich | 1 kg | Grundpreis korrekt |
| Blend | Beratung | Arabica/Robusta | nur gesicherte Angaben |
| Röstgrad | Geschmack | mittel / dunkel | Herstellerangabe beachten |
| Aromaprofil | Kaufentscheidung | Kakao / Nuss | nicht übertreiben |
| Zubereitung | Verwendung | Vollautomat | klar kennzeichnen |
| Kapselsystem | Kompatibilität | BLUE | Fehlkäufe vermeiden |
| Produktbild | Shopdarstellung | Packshot | Nutzungsfreigabe beachten |
| Bio-Angabe | Filter & Sortiment | Bio | nur mit entsprechender Kennzeichnung |
| Decaf | Segmentierung | entkoffeiniert | klar auszeichnen |
| Hersteller | Transparenz | Rösterei / Marke | korrekt zuordnen |
Ein Onlinekunde kann den Kaffee vor dem Kauf weder riechen noch probieren. Produktdaten müssen deshalb Unterschiede bei Blend, Geschmack, Packungsgrösse und Zubereitung verständlich machen. Je klarer die Unterschiede beschrieben sind, desto leichter kann ein Kunde selbstständig eine passende Auswahl treffen.
Prüfe zuerst Produktname, GTIN, Packungsgrösse und Systemkompatibilität. Ergänze danach gesicherte Angaben zu Blend, Geschmack und Zubereitung. Verwende nur freigegebene Produktbilder und vermeide erfundene Produktmerkmale. Kontrolliere vor Veröffentlichung, ob Preis, Bestand und Produktdaten zusammenpassen.
5. Welche Kaffees und Marken gehören ins B2B-Sortiment?
Das Portfolio von Kaffeegeniesser.ch umfasst mehr als 20 Kaffeemarken und über 300 Kaffeeartikel. Dazu gehören unter anderem Lavazza, Kimbo, Caffè Mauro, Mokador, Caffè Ernani und Caffè Morganti.
Für einen B2B-Kunden ist die reine Zahl der verfügbaren Marken jedoch zweitrangig. Entscheidend ist, welche Produkte zur Zielgruppe, Preisposition und Zubereitung passen.
| Produktgruppe | Typischer Einsatz | Vorteil im Sortiment | Vor Aufnahme prüfen |
|---|---|---|---|
| Kaffeebohnen | Vollautomat & Siebträger | breites Hauptsegment | Geschmacksprofil |
| 100 % Arabica | Premium | feinere Positionierung | Preisakzeptanz |
| Arabica/Robusta-Blends | Allround & Gastro | mehr Körper | Mischungsverhältnis |
| Kräftige Espresso-Blends | Espresso | klare Intensitätsstufe | Zielgruppe |
| Bio-Kaffee | Bio-Segment | zusätzliche Nachfrage | Verfügbarkeit |
| Decaf | koffeinfreie Alternative | Sortimentsergänzung | Nachfrage |
| Gemahlener Kaffee | Filter / Mokka | zusätzliche Nutzung | Mahlgrad |
| E.S.E. Pads | 44-mm-System | Portionssegment | Systemkompatibilität |
| Kapseln | Kapselmaschinen | Komfortsegment | System |
| Premium-Produkte | Genusssegment | höhere Preisstufe | Marktnachfrage |
| Preisorientierte Produkte | Einstiegssegment | breitere Zielgruppe | Margendruck |
| Spezialitäten | Nischenkunden | Differenzierung | Lagerdrehung |
6. Welcher Kaffee passt zu meinem Geschäft?
Die wichtigste Frage lautet nicht: Welche Kaffeemarke ist die beste? Sondern: Wer soll den Kaffee trinken, wie wird er zubereitet und welche Aufgabe soll er erfüllen?
| Geschäftsmodell | Wichtigstes Auswahlkriterium | Zusätzlich beachten | Typischer Fehler |
|---|---|---|---|
| Onlineshop | Zielgruppe & Verkaufspreis | Produktdaten | zu viele ähnliche Artikel |
| Fachhandel | Beratbarkeit | Geschmacksunterschiede | unklare Sortimentsrollen |
| Restaurant | Maschine & Getränkeangebot | Wareneinsatz | nur Kilopreis vergleichen |
| Café | Espressoqualität | Milchgetränke | eine Bohne für alles erzwingen |
| Hotel | mehrere Einsatzbereiche | Volumen | Frühstück und Bar gleich behandeln |
| Büro | breite Akzeptanz | Vollautomat | zu spezielles Profil |
| Feinkostladen | Marken- & Genusswert | Verpackung | nur Preis vergleichen |
| Grossverbraucher | Versorgungssicherheit | Verbrauch | Reserve vergessen |
| Premiumhandel | Sensorik | Markenpositionierung | keine Zielgruppe definieren |
| Preisorientierter Handel | Einkaufspreis | realisierbarer Verkaufspreis | Rabatt mit Marge verwechseln |
Eine bekannte Marke kann Nachfrage erzeugen, löst aber nicht automatisch jede Sortimentsaufgabe. Ein Vollautomatenkunde, ein Espressofan und ein Gastronom suchen unterschiedliche Eigenschaften. Deshalb sollte zuerst definiert werden, welches Bedürfnis ein Produkt abdecken soll.
Definiere zunächst deine wichtigsten Kundengruppen und deren Zubereitungsarten. Ordne jeder Gruppe ein Geschmacksprofil und eine realistische Preisstufe zu. Wähle erst danach konkrete Marken und Produkte aus. Vermeide Doppelungen, wenn zwei Artikel dieselbe Zielgruppe und denselben Geschmacksbereich bedienen.
7. Arabica oder Robusta – was ist im B2B sinnvoll?
100 % Arabica ist nicht automatisch besser und ein hoher Robusta-Anteil nicht automatisch schlechter. Für einen Geschäftskunden zählt, welches sensorische Ergebnis benötigt wird.
| Profil | Typische Richtung | Interessant für | Sortimentsfunktion |
|---|---|---|---|
| 100 % Arabica | feiner & aromatischer | Premiumkunden | höhere Positionierung |
| 90/10 | fein mit etwas Körper | Premium-Allround | breites Segment |
| 80/20 | ausgewogen | Vollautomat | Allrounder |
| 70/30 | Aroma + Körper | Gastro | vielseitig |
| 60/40 | kräftiger | Cappuccino | italienischer Stil |
| 50/50 | intensiv & cremig | Milchgetränke | kräftiges Segment |
| 40/60 | sehr kräftig | Espresso | Intensitätssegment |
| Robusta-betont | viel Körper | Bar-Stil | klarer Gegenpol |
| Bio Arabica | produktabhängig | Bio-Kunden | Spezialsegment |
| Decaf | produktabhängig | koffeinfreie Nachfrage | Ergänzung |
8. Wie gross sollte das Startsortiment für Wiederverkäufer sein?
Ein neues Kaffeesortiment muss nicht sofort zwanzig verschiedene Bohnen enthalten. Ein zu grosses Startsortiment erhöht Kapitalbindung, Lageraufwand und die Zahl langsam drehender Artikel.
Für den Einstieg ist deshalb ein kleines Kernsortiment mit klar unterschiedlichen Rollen oft sinnvoller. Erst die tatsächlichen Verkäufe zeigen, welche Segmente ausgebaut werden sollten.
| Sortimentsplatz | Aufgabe | Beispielprofil | Wann erweitern? |
|---|---|---|---|
| 1 | Allrounder | ausgewogener Blend | bei stabiler Nachfrage |
| 2 | kräftiger Espresso | mehr Robusta | bei Espresso-Nachfrage |
| 3 | Premium | Arabica-betont | bei höherer Preisakzeptanz |
| 4 | Bio | zertifizierter Kaffee | wenn Zielgruppe danach fragt |
| 5 | Decaf | entkoffeiniert | bei messbarer Nachfrage |
| 6 | Preiseinstieg | preisorientiert | wenn Segment fehlt |
| 7 | Markenprodukt | bekannte Marke | bei Suchnachfrage |
| 8 | Nische | besonderes Profil | nach stabilem Kernsortiment |
| 9 | E.S.E. Pads | 44-mm-System | bei Systemnachfrage |
| 10 | Kapseln | Systemprodukte | bei klarer Kundengruppe |
Mit wenigen klar abgegrenzten Produkten lässt sich besser erkennen, welche Geschmacks- und Preisprofile tatsächlich gekauft werden. Bei vielen ähnlichen Artikeln verteilt sich derselbe Absatz auf mehrere SKUs und erschwert die Auswertung. Ein Startsortiment sollte deshalb als kontrollierter Markttest verstanden werden.
Starte mit wenigen Produkten, die unterschiedliche Aufgaben erfüllen. Beobachte Verkäufe und Wiederkäufe pro SKU über mehrere Bestellzyklen. Ergänze erst dann weitere Kaffees, wenn eine erkennbare Nachfrage noch nicht abgedeckt ist. Langsam drehende Produkte sollten nicht allein wegen einer grossen Markenvielfalt dauerhaft bevorratet werden.
9. Wie viel Kaffee braucht mein Betrieb pro Monat?
Für Gastronomie und gewerblichen Eigenbedarf lässt sich der ungefähre Bohnenbedarf mit einer einfachen Rechnung abschätzen. Entscheidend sind Getränke pro Tag, durchschnittliche Kaffeedosis und Betriebstage.
Beispiel: 80 Kaffeegetränke pro Tag × 8 g Kaffee × 26 Betriebstage ergeben 16'640 g beziehungsweise rund 16,6 kg Kaffee pro Monat.
Doppelbezüge, Ausschuss, Einstellbezüge oder schwankende Nachfrage können den tatsächlichen Verbrauch erhöhen. Die Rechnung ist deshalb ein Planungswert und keine Verbrauchsgarantie.
| Planungsfaktor | Warum relevant? | Risiko bei zu wenig Bestand | Risiko bei zu viel Bestand |
|---|---|---|---|
| Monatsverbrauch | Basis der Planung | Lieferlücke | Überbestand |
| Lieferzeit | Nachbestellpunkt | Out-of-Stock | unnötige Reserve |
| Sicherheitsbestand | Puffer | keine Reserve | Kapitalbindung |
| Saisonalität | Absatzschwankung | Fehlbestand | Restbestand |
| SKU-Drehung | Sortimentsleistung | Top-Seller fehlt | Langsamdreher |
| Aktionen | kurzfristig mehr Absatz | Aktion läuft leer | Überhang |
| Neuprodukte | Nachfrage unbekannt | Chance verpasst | hohes Risiko |
| Lagerfläche | physische Grenze | zu wenig Reserve | Platzproblem |
| Liquidität | Kapital | kleinere Bestände | Geld im Lager |
| Absatztrend | Anpassung | Wachstum nicht bedient | sinkende Nachfrage ignoriert |
10. Kaffee-Wareneinsatz, Einkaufspreis & Marge richtig berechnen
Für Gastronomie und Hotellerie ist der Kilopreis allein wenig aussagekräftig. Interessanter ist, wie viel Kaffee tatsächlich in einer verkauften Tasse steckt.
Kostet ein Kaffee im Einkauf beispielsweise CHF 25.– pro kg und werden 8 g pro Getränk eingesetzt, ergeben sich CHF 0.20 Bohnenkosten pro Bezug. Bei 18 g wären es CHF 0.45.
Für Wiederverkäufer ist dagegen entscheidend, was nach Einkauf, Versand, Zahlungsgebühren, Lagerung, Marketing und weiteren Kosten vom tatsächlichen Verkaufspreis übrig bleibt.
| Kostenfaktor | Gastronomie | Wiederverkauf | Warum berücksichtigen? |
|---|---|---|---|
| Einkaufspreis | Bohnenkosten | Wareneinkauf | Kalkulationsbasis |
| Kaffeedosis | direkter Tassenpreis | nicht relevant | Rezeptabhängig |
| Versand | Beschaffung | Beschaffung | beeinflusst Marge |
| Verpackung | Take-away | Versandkarton | direkte Kosten |
| Zahlungsgebühren | Kasse | Onlinepayment | reduzieren Nettoertrag |
| Lagerung | Bestand | SKU-Bestand | Kapitalbindung |
| Marketing | lokal | digital | Akquisekosten |
| Ausschuss | Einstellbezüge | Beschädigungen | realer Wareneinsatz |
| Verkaufspreis | Getränkepreis | Artikelpreis | Ertragsbasis |
| Rabatte | Aktionen | Sale / Gutschein | reduzieren Marge |
| Retouren | gering | möglich | zusätzliche Kosten |
| Handling | Zubereitung | Kommissionierung | Arbeitsaufwand |
Ein hoher Rabatt gegenüber einem Referenzpreis sagt noch nichts über den tatsächlichen Gewinn aus. Entscheidend sind realer Einkaufspreis, tatsächlich erzielbarer Verkaufspreis und sämtliche Kosten bis zum Verkauf. Deshalb sollte ein Wiederverkäufer immer mit der eigenen Kalkulation statt nur mit Rabattprozenten arbeiten.
Notiere Einkaufspreis, Beschaffungskosten und den realistischen Verkaufspreis. Ziehe Zahlungs-, Lager-, Versand- und Marketingkosten ab. Vergleiche danach den verbleibenden Betrag mit ähnlichen Produkten im Sortiment. Grössere Mengen solltest du erst einkaufen, wenn Nachfrage und Kalkulation gemeinsam überzeugen.
11. Wie viel Kaffee sollte ich lagern?
Zu wenig Lagerbestand erhöht das Risiko eines Out-of-Stock. Zu viel Bestand bindet Kapital und ist bei Kaffee ebenfalls nicht ideal.
Ein sinnvoller Lagerbestand orientiert sich an durchschnittlichem Verbrauch, Lieferzeit, Absatzschwankungen, Saisonalität, Lagerfläche und einer angemessenen Sicherheitsreserve.
„Ein Lager voller Kaffee ist wie meine Speisekammer vor Weihnachten: Es sieht beeindruckend aus, bis man merkt, dass man von einer Sorte zwölf Packungen hat und keiner sie haben will. Ein guter Händler kauft nicht, was ins Regal passt – sondern was wieder aus dem Regal herausgeht.“
12. Warum einen zweiten Kaffeelieferanten prüfen?
Eine neue B2B-Partnerschaft muss einen bestehenden Lieferanten nicht ersetzen. Ein zweiter Anbieter kann sinnvoll sein, wenn er eine konkrete Lücke schliesst.
Das kann eine zusätzliche Marke, ein fehlendes Geschmacksprofil, ein stärkeres Premiumsegment, Bio, koffeinfreier Kaffee, E.S.E. Pads, Kapseln oder eine zusätzliche Beschaffungsmöglichkeit sein.
Nicht sinnvoll ist eine reine Verdoppelung. Wenn der neue Kaffee dieselbe Zielgruppe, denselben Geschmack und dieselbe Preislage wie ein bestehendes Produkt bedient, entsteht kaum zusätzlicher Nutzen.
13. Welche Produktdaten und Unterstützung erhalten Händler?
Besonders im Onlinehandel verursacht ein neues Produkt Arbeit, bevor die erste Packung verkauft ist. Artikel müssen angelegt, beschrieben und mit den richtigen Merkmalen versehen werden.
Je nach Produkt und Verfügbarkeit können unter anderem Produkt- und Markenbezeichnung, EAN/GTIN, Packungsinformationen, Blend- und Geschmacksangaben, Zubereitungshinweise und freigegebenes Bildmaterial verfügbar sein.
Fehlende oder unklare Produktdaten verlangsamen die Artikelanlage und erschweren die Beratung. Besonders EAN, Packungsgrösse, Systemkompatibilität und Blend sind für Händler wichtige Identifikationsmerkmale. Eine saubere Datenbasis verbessert deshalb sowohl interne Abläufe als auch die Kaufentscheidung des Endkunden.
Übernimm zuerst die eindeutigen Produktdaten wie Name, GTIN und Packungsgrösse. Ergänze danach nur belegbare Angaben zu Blend, Geschmack und Verwendung. Prüfe Bildmaterial auf Freigabe und korrekte Produktdarstellung. Vermeide Daten, die nicht eindeutig zum konkreten Artikel gehören.
14. Warum Kaffeegeniesser.ch als B2B-Partner prüfen?
Ein Geschäftskunde sollte einen Lieferanten nicht aufgrund von Werbeversprechen auswählen. Entscheidend sind konkrete Eigenschaften, die zum eigenen Geschäftsmodell passen.
| Merkmal | Was angeboten wird | Möglicher Nutzen | Für wen relevant? |
|---|---|---|---|
| Schweizer Lager | Lagerhaltung in der Schweiz | kurze Nachbeschaffung | alle B2B-Kunden |
| Testbestellung | Bohnen ab 8 kg | überschaubarer Einstieg | neue Händler |
| Mehrmarkensortiment | 20+ Marken | mehrere Segmente | Wiederverkäufer |
| Breites Kaffeeangebot | 300+ Artikel | gezielte Auswahl | Onlineshops |
| Bohnen | verschiedene Blends | Geschmacksvielfalt | Gastro & Handel |
| Pads | E.S.E.-Sortiment | zusätzliches Segment | Systemkunden |
| Kapseln | mehrere Systeme | weitere Zielgruppen | Onlineshops |
| Produktinformationen | je nach Artikel | schnellere Artikelanlage | E-Commerce |
| Sortimentsberatung | nach Einsatzzweck | weniger Fehlkäufe | neue B2B-Kunden |
| Ergänzung möglich | bestehender Lieferant kann bleiben | Sortimentslücken schliessen | bestehende Händler |
15. Wie läuft eine B2B-Anfrage konkret ab?
1. Unternehmen & Vertriebskanal nennen
Teile mit, ob du beispielsweise Onlineshop, Händler, Restaurant, Café, Hotel oder Grossverbraucher bist.
2. Bedarf beschreiben
Nenne die interessanten Produktgruppen, den geplanten Einsatzzweck und möglichst die ungefähre Abnahmemenge.
3. Sortiment eingrenzen
Auf dieser Basis lassen sich Produkte auswählen, die zu Zielgruppe, Zubereitung und Preisposition passen.
4. B2B-Konditionen klären
Die konkreten Informationen zu Produkten, Mindestmengen und Konditionen richten sich nach der Anfrage.
5. Testen & weiterentwickeln
Gerade beim Wiederverkauf kann zunächst mit einem überschaubaren Sortiment gestartet werden. Die tatsächliche Nachfrage zeigt danach, welche Produkte stärker bevorratet oder ergänzt werden sollten.
16. „30 % Händlerrabatt und schon klingelt die Kasse?“ – 7 B2B-Kaffee-Mythen, die Geld im Lager festkleben lassen
Mythos 1: Der billigste Kilopreis ist automatisch das beste B2B-Angebot.
Nein. Ein tiefer Einkaufspreis hilft nur, wenn der Kaffee zur Zielgruppe passt und sich tatsächlich verkauft. Ein günstiges Produkt mit langsamer Lagerdrehung kann wirtschaftlich schlechter sein als ein teurerer Kaffee mit regelmässigen Wiederkäufen. Für Gastronomie kommt zusätzlich die tatsächliche Dosierung pro Tasse hinzu.
Mythos 2: Ein hoher Händlerrabatt bedeutet automatisch eine hohe Marge.
Nein. Rabatt wird gegenüber einem Referenzpreis berechnet, während die tatsächliche Marge vom realen Einkaufspreis, Verkaufspreis und den übrigen Kosten abhängt. Ist der Marktpreis tief, kann ein grosser Rabatt optisch attraktiv aussehen und trotzdem wenig Ertrag lassen. Entscheidend ist deshalb die eigene Kalkulation.
Mythos 3: Ein Wiederverkäufer braucht möglichst viele Kaffeemarken.
Nein. Markenvielfalt schafft nur dann zusätzlichen Kundennutzen, wenn sich die Produkte tatsächlich unterscheiden. Zehn ähnliche Kaffees erhöhen vor allem Lagerbestand und Entscheidungsaufwand. Ein kleineres Sortiment mit klaren Rollen kann leichter verkauft und gezielter nachbestellt werden.
Mythos 4: 100 % Arabica ist für den Wiederverkauf immer die beste Wahl.
Nein. Arabica und Robusta erfüllen unterschiedliche sensorische Aufgaben. Ein kräftiger Blend kann für Cappuccino, italienischen Espresso oder Vollautomatenkunden passender sein als ein feiner Arabica. Entscheidend ist die Zielgruppe und nicht eine pauschale Rangliste der Mischungen.
Mythos 5: Je mehr Kaffee auf Lager liegt, desto sicherer ist das Geschäft.
Nein. Sicherheitsbestand schützt vor Lieferengpässen, Überbestand bindet dagegen Kapital und erhöht das Risiko langsam alternder Ware. Lagerbestand sollte nach Absatzgeschwindigkeit, Lieferzeit und Sicherheitsreserve geplant werden. Besonders neue Produkte sollten zuerst getestet werden.
Mythos 6: Ein zweiter Lieferant ist unnötig, wenn der erste funktioniert.
Nicht zwingend. Ein zusätzlicher Lieferant kann eine konkrete Sortimentslücke, Marke, Produktform oder alternative Bezugsquelle ergänzen. Er sollte bestehende Produkte jedoch nicht ohne zusätzlichen Nutzen duplizieren. Entscheidend ist, welche Aufgabe jeder Lieferant übernimmt.
Mythos 7: Eine grosse Erstbestellung ist notwendig, damit sich B2B lohnt.
Nein. Gerade neue Händler profitieren davon, Nachfrage und Wiederkaufsrate zunächst zu testen. Bei Kaffeebohnen sind Testbestellungen ab 8 kg möglich. Erst wenn klar ist, welche Produkte tatsächlich drehen, lässt sich eine grössere Bevorratung wirtschaftlich besser begründen.
17. FAQ – 12 Fragen zum Kaffee Grosshandel für Wiederverkäufer
1. Wer kann B2B-Kunde werden?
Das Angebot richtet sich an gewerbliche Kunden wie Händler, Onlineshops, Cafés, Restaurants, Hotels, Büros, Fachgeschäfte, Wiederverkäufer und weitere Unternehmen mit regelmässigem Kaffeebedarf.
2. Kann ich als kleiner Händler starten?
Ja. Bei Kaffeebohnen sind Testbestellungen ab 8 kg möglich. Damit lässt sich ein neues Sortiment zunächst mit überschaubarem Bestand testen.
3. Muss ich eine komplette Kaffeemarke übernehmen?
Nein. Gerade zum Start kann eine gezielte Auswahl einzelner Produkte sinnvoller sein. Wichtig ist, dass sich die Kaffees nach Geschmack, Zielgruppe oder Preisposition unterscheiden.
4. Kann ich verschiedene Kaffeemarken kombinieren?
Ja. Ein Mehrmarkensortiment kann sinnvoll sein, wenn jede Marke oder jeder Kaffee eine erkennbare Funktion im Sortiment übernimmt.
5. Kann ich Kaffee für Gastronomie oder Hotel beziehen?
Ja. Bei gastronomischen Anwendungen sollte die Auswahl anhand von Maschine, Getränkeangebot, Verbrauch und gewünschtem Geschmacksprofil erfolgen.
6. Welche Marken kann ich beziehen?
Zum Portfolio gehören unter anderem Lavazza, Kimbo, Caffè Mauro, Mokador, Caffè Ernani und Caffè Morganti sowie weitere Marken.
7. Wird aus der Schweiz geliefert?
Verfügbare Kernsortimente werden aus Schweizer Lagerhaltung geliefert. Für verfügbare Lagerware beträgt die übliche Lieferzeit in der Schweiz in der Regel 1–3 Tage.
8. Wird auch nach Liechtenstein geliefert?
Ja. Das B2B-Liefergebiet umfasst die Schweiz und Liechtenstein.
9. Gibt es spezielle Händlerpreise?
B2B-Konditionen können je nach Produktgruppe und Abnahmemenge unterschiedlich ausfallen. Die konkreten Konditionen werden im Rahmen der Anfrage geklärt.
10. Kann ich zuerst eine Testmenge bestellen?
Bei Kaffeebohnen ist ein Einstieg mit Testbestellungen ab 8 kg möglich. Für andere Produktgruppen können andere Mindestmengen gelten.
11. Erhalte ich Produktdaten und Bilder für meinen Onlineshop?
Je nach Produkt können Artikeldaten, GTIN/EAN, Produktinformationen und freigegebenes Bildmaterial verfügbar sein. Der konkrete Umfang wird für die jeweiligen Produkte geklärt.
12. Wie kann ich B2B-Konditionen anfragen?
Sende eine kurze Anfrage mit Angaben zu deinem Unternehmen, Vertriebskanal, den gewünschten Produktgruppen und – wenn bereits bekannt – deinem ungefähren Bedarf.
18. Kaffee Grosshandel Schweiz – eine B2B-Partnerschaft muss zum Geschäft passen
Ein guter Kaffeelieferant ist nicht automatisch derjenige mit dem grössten Sortiment oder dem tiefsten Kilopreis. Entscheidend ist, ob Produkte, Konditionen, Lieferstruktur und verfügbare Produktinformationen zum eigenen Geschäftsmodell passen.
Für Wiederverkäufer bedeutet das ein überschaubares Sortiment mit klar unterscheidbaren Produkten und einer nachvollziehbaren Kalkulation. Für Gastronomie und Hotellerie stehen dagegen Geschmack in der Tasse, Wareneinsatz, Verbrauch und zuverlässige Nachbeschaffung stärker im Vordergrund.
Ein sinnvoller B2B-Start besteht deshalb darin, den Bedarf zu definieren, passende Produkte auszuwählen, die Nachfrage zu testen und erst danach gezielt zu skalieren.
B2B-Partner werden – Konditionen unverbindlich anfragen
Du bist Händler, betreibst einen Onlineshop, ein Café, Restaurant oder Hotel oder benötigst regelmässig Kaffee für dein Unternehmen?
Schreib kurz, was dein Unternehmen macht, welche Kaffees oder Produktgruppen dich interessieren und welche ungefähren Mengen du benötigst. So kann die Anfrage direkt auf deinen Bedarf ausgerichtet werden.
B2B-Konditionen anfragen Kaffeesortiment ansehenHilfreich sind Angaben zu Unternehmen, Vertriebskanal, gewünschten Produkten und ungefährer Abnahmemenge.